Couchsurfing in China: Durch die Wohnzimmer der neuen Supermacht


Couchsurfing in China: Durch die Wohnzimmer der neuen Supermacht

Bücher Details

  • Titel:Couchsurfing in China: Durch die Wohnzimmer der neuen Supermacht
  • Dateiname: couchsurfing-in-china-durch-die-wohnzimmer-der-neuen-supermacht.pdf
  • ISBN: 1647493890294901
  • Datum des Hochladens: 2020-01-15
  • Anzahl der Seiten: 547 Seiten
  • Autor: Stephan Orth
  • Verlag: Stephan Orth

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Überblick:

Pressestimmen »Das Lesen fühlt sich an als würde jemand im Zug neben einem sitzen der so interessant Reisegeschichten erzählt dass man aus Versehen den Ausstieg verpasst.« IHK Magazin Published On: 2019-11-01»Eine spannende Reise« Zeit Online Published On: 2019-07-16»Kleine Elemente zwischen den Kapiteln machen das Buch äußerst kurzweilig etwa das Ranking der zehn Millionenstädte die keiner kennt oder die kuriosesten Details der Zensur.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Published On: 2019-05-26Ein wirklich tolles Buch. China-Podcast 'Chinalogue' Published On: 2019-05-09Über Iran Russland China hat (Stephan Orth) kluge Bücher geschrieben. Er kann beides: erzählen und durchdringen. -- Monika Maier-Albang Süddeutsche Zeitung Online Published On: 2019-04-17»Lesenswert« Augsburger Allgemeine Published On: 2019-04-16»Es ist Orths dritter ›Couchsurfing‹-Band nach denen über Iran und Russland. Orth kopiert aber nicht einfach ein erfolgreiches Konzept. Couchsurfing ist für ihn in Ländern mit kontrollwütigen Regimen das probateste Mittel um mit neugierigen eigenwilligen Einheimischen in Kontakt zu kommen und das in geschützten Räumen.« Süddeutsche Zeitung Published On: 2019-03-28'Orth wirbt dafür sich auf das Land und die Bewohner einzulassen auch wenn sie ihn oft verstören.' Süddeutsche Zeitung Published On: 2019-03-28 Klappentext Urlaub im ÜberwachungsstaatEr reist mit Vorliebe durch Länder mit einem schlechten Ruf: Drei Monate lang erkundet Bestsellerautor Stephan Orth China um herauszufinden wie die neue Weltmacht tickt. Er besucht Metropolen die mit totaler Überwachung experimentieren und abgeschiedene Dörfer in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. Auf seiner Reise von Couch zu Couch versucht er sich als Wettkampf-Korbflechter tanzender Englischlehrer und Casino-Glücksritter – und lernt welche Träume und Ängste die Menschen bewegen. »Stephan Orth versteht es hervorragend Land und Leute für den Leser lebendig werden zu lassen.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung Buchrückseite Urlaub im Überwachungsstaat Er reist mit Vorliebe durch Länder mit einem schlechten Ruf: Drei Monate lang erkundet Bestsellerautor Stephan Orth China um herauszufinden wie die neue Weltmacht tickt. Er besucht Metropolen die mit totaler Überwachung experimentieren und abgeschiedene Dörfer in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. Auf seiner Reise von Couch zu Couch versucht er sich als Wettkampf-Korbflechter tanzender Englischlehrer und Casino-Glücksritter – und lernt welche Träume und Ängste die Menschen bewegen. »Stephan Orth versteht es hervorragend Land und Leute für den Leser lebendig werden zu lassen.« Westdeutsche Allgemeine Zeitung Über den Autor und weitere Mitwirkende Stephan Orth Jahrgang 1979 studierte Anglistik Wirtschaftswissenschaften Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers »Sorry wir haben die Landebahn verfehlt«. Bei Malik erschienen seine Bücher »Opas Eisberg« sowie die SPIEGEL-Bestseller »Couchsurfing im Iran« und »Couchsurfing in Russland« für das er mit dem ITB-BuchAward ausgezeichnet wurde. Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. ANKUNFT IN DER ZUKUNFTIn einem fliegenden Auto rase ich durch ein Wolkenkratzer-Labyrinth aus Glas und Stahlbeton. Der Himmel ist schwarz und die Fenster leuchten kalt anstelle von Straßen zeigen Linien aus Neon­licht die Route an. Ich höre eine Hupe was für ein seltsam altmodisches Geräusch und reagiere mit einem blitzschnellen Ausweichmanöver nach oben. Gerade noch rechtzeitig denn nur um Zentimeter entgehe ich der Kollision mit einem entgegenkommenden Fluggerät das aussieht wie ein Zugwaggon. Auf LED-Verkehrsschildern stehen ein paar Daten : 21. Oktober 2052 21.45 Uhr 23 Grad Celsius Regen.Plötzlich überholt mich ein schwarzer Cabrio-Sportwagen­flieger der am Heck mit einem riesigen Totenschädel verziert ist. Der Fahrer hat einen menschlichen Kopf mit Augenklappe aber den Körper eines Roboters. Er bremst direkt vor mir und schießt aus dem Arm einen Lichtstrahl ab der meine Beifahrerin einhüllt und in sein Auto zieht. Sie hat rosafarbene Augen und Haare und ebenfalls die metallenen Glieder eines Roboter­kör­pers.Er gibt Gas ich folge ihm durch Häuserschluchten und über einen schwarzen See in dem sich die cyanfarbenen Lichter der Zukunftsstadt spiegeln. Ein paar Polizei-Jets kommen mir zu Hilfe schwirren rechts und links um mich herum und rammen dann das Fluggerät des Fieslings. Er stürzt ab die Dame fällt heraus mit einem blitzschnellen Flugmanöver und einem beherzten Handgriff kann ich sie retten. »  Winner is human  « steht auf dem Bildschirm.Ich nehme die Virtual-Reality-Brille ab löse den Anschnallgurt und stehe auf. Auf dem Weg zum Ausgang muss ich durch einen Shop der Plastikschwerter und Horoskoptassen anbietet Drohnen und Roboter selbst elektrische Marienkäfer sind dabei und ein » first robot for baby «. Ich kaufe nichts.Zurück an die frische Luft. » Chinas erster Big-Data-Demon­strations-Park « steht auf einem Poster an der Wand des dunkelgrauen Gebäudes » Oriental Science Fiction Valley « auf einem anderen. Beide Bezeichnungen für die 134 Hektar große Anlage in Guiyang sind ein bisschen irreführend. Denn was hier » orientalisch « sein soll erschließt sich nicht und » Big Data « bezieht sich nicht auf die massenhafte Verarbeitung statistischer Daten sondern auf die riesigen Rechnerkapazitäten die zur Erschaffung der digitalen 3-D-Welten nötig waren. Kann trotzdem nicht schaden wenn ein wichtiges Schlagwort der Zukunft in den Köpfen der Besucher mit einem positiven Erlebnis verbunden wird.Fröhliche junge Familien spazieren über das Areal die Kinder rennen voraus zu weiteren dunkelgrauen Gebäuden in denen sich Attraktionen wie » Alien Battlefield « » Sky Crisis « und » Inter­stellar Lost « verbergen.Der neu eröffnete Park sei völlig überlaufen man müsse oft stundenlang anstehen hieß es in Online-Bewertungen. Heute spüre ich davon nichts aber vielleicht ist es noch zu früh am Tag. Die Mitarbeiter tragen hellblaue Uniformen mit silbernen Streifen eine Mischung aus Star-Trek-Outfit und Trainingsanzug. Auf dem Revers ist der Kopf eines Roboters abgebildet umgeben von acht Strahlen wie die Darstellung eines Heiligen. Wenn sie auf Besucher treffen heben die jungen Männer und Frauen die rechte Hand zum Spock-Gruß.In der Mitte des Parks ragt eine 53 Meter hohe Skulptur in die Höhe die an eine übergroße » Transformers «-Actionfigur erinnert. Riesige Füße auffallend kleiner Kopf. Das Gesicht ist das gleiche wie auf den Uniformen die Körpersprache lässt an einen An­­führer denken der eine Armee vorwärtstreibt. Eine Armee aus Dutzenden kleineren Statuen von Cyborgwesen die am Rand des sau­ber geteerten Rundwegs stehen. Stumme Beobachter mit Waffen in der Hand die aber zugleich nicht ganz unfreundlich wirken. Ich bin hergekommen um zu erfahren wie sich China die Zukunft vorstellt und ich finde mächtige Maschinengötter und auf Homogenität getrimmte Menschen.Ein Clown knotet aus Luftballonschlangen niedliche Tiere für Kinder. Er passt nicht so recht in die Science-Fiction-Landschaft aber vielleicht haben die Parkmanager ihn engagiert weil sie gemerkt haben dass all die grauen Gebäude und Roboter doch ein bisschen trostlos wirken. Gäbe es einen Preis für den deprimierendsten Vergnügungspark der Welt hätte dieser gute Chancen.Leichte Unterhaltung verspricht immerhin das Fahrgeschäft » Fly over Guizhou « eine virtuelle 3-D-Reise zu den Top-Ten-­Orten der Guizhou-Provinz : Huangguoshu-Wasserfall Drachenpalasthöhle Hongfeng-See. Ein paar Dutzend Metallgeländerserpentinen führen zu einem Zugwaggon mit acht Sitzplätzen.Ich bin der einzige Passagier. Alleinsein in China das ist mal ein exklusives Erlebnis. Das Gefährt rumpelt los doch irgendwas stimmt nicht. In meiner Digitalbrille ist nur eine Art Innenhof zu sehen die Mauern um mich herum sind hellgrau und dunkelgrau wie die der Gebäude draußen aber nach allen Seiten hin abgeschlossen ohne Ausweg. Eine Frauenstimme wiederholt immer wieder den gleichen Satz auf Chinesisch ich verstehe kein Wort. Ich kann mich umsehen einmal um 360 Grad aber sonst kann ich nichts machen nichts selbst entscheiden keine Initiative ergreifen.Ich nehme die Datenbrille ab. Die Gleise verlaufen in einer langen Kurve auf Pfeilern durch eine dunkle leere Halle an der Wand hängen die Rohre eines Belüftungssystems. Links und rechts geht es zwei Meter nach unten zehn Meter vor mir scheint eine Art Tür zu sein. Der Waggon bewegt sich nicht.Datenbrille auf zurück in den digitalen Raum. Nichts hat sich dort geändert. Die Wände bleiben verschlossen die Stimme sagt ihren Satz. Eben hieß es noch » Winner is human «. Jetzt bin ich in einem digitalen Niemandsland gefangen in einem Fehler der virtuellen Realität.HAMBURGEinwohner : 17 MillionenDER CHINESISCHE TRAUMDrei Monate vorherJede Reise beginnt mit einer Idee. In diesem Fall mit Yangs Idee mein Gesicht auf eine Wurstpackung zu drucken. » Du wirkst vertrauenswürdig. Mit deinem Foto würde sich eine chinesische Wurst gleich doppelt so gut verkaufen « sagt sie.Ich stelle mir ein solches Produkt im Supermarktregal vor. So ganz entspricht das nicht meinen beruflichen Ambitionen zum Glück hat sie noch ein paar andere Vorschläge.» Du könntest Filmstar werden. Für Nebenrollen brauchen die immer Ausländer. Oder in eine Datingshow gehen. Jede Frau wird dich wollen. Du könntest als falscher CEO jobben. Zieh einen Anzug an und gib dich auf Messen als deutscher Manager aus. Chinesische Firmen bezahlen dich dafür weil sie ein internationales Image wollen. «Yang kauert auf einem Klappstuhl in meiner Altbau-Küche in Hamburg-Eimsbüttel trinkt grünen Tee und schildert mir ihre Heimat als ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Zumindest für Langnasen wie mich. » Englisch- oder Deutschlehrer. Das klappt immer. Die nehmen jeden und zahlen dir dreimal so viel wie den Einheimischen. Du könntest auch Werbung für Haut­weißercreme machen. Oder als Prospektverteiler arbeiten in ­einem Kostüm für das man groß sein muss. Als Drache oder Bär. «Meine chinesische Besucherin redet schnell und fast ohne Atempause als wäre jede Zehntelsekunde Stille Zeitverschwendung. Nur manchmal verrät ein winziges Zucken um die Mundwinkel dass sich eine gute Prise Humor in ihrem Wort-Stakkato verbirgt.» Du könntest Wahrsager werden mit Millionen Online-Followern. Lass dir einen Bart wachsen und man nimmt dir das ab. Oder Miet-Boyfriend fürs Neujahrsfest. Um Eltern zu beruhigen die wollen dass die Tochter endlich heiratet. Du wirkst gesund du könntest eine Niere verkaufen in Südchina gibt es dafür einen riesigen Markt. Aber pass auf dass sie dir nicht einfach so geklaut wird dann hast du nichts davon. Was immer geht für Deutsche : eine Bar eröffnen eine Bäckerei oder eine Metzgerei. Es ist so unfair. Mich fragen sie in Europa nur ob ich massieren kann. Aber wenn du nach China gehst kannst du alles werden was du dir ­erträumst. Bald bist du reich und berühmt. «Yang hat mich bei couchsurfing.com gefunden und nach einer Übernachtungsmöglichkeit gefragt...

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